Fußfehlstellungen bei Kindern:
Was Eltern wissen sollten und wie sie unterstützen können

Fußfehlstellungen bei Kindern können besorgniserregend sein, aber es ist wichtig zu verstehen, dass viele Fehlstellungen in der Entwicklung normal sind und sich im Laufe der Zeit von selbst korrigieren können. Hier sind einige wichtige Informationen über die Ursachen, Diagnose und Therapie von Fußfehlstellungen bei Kindern, um Eltern dabei zu unterstützen, die Situation besser zu verstehen:

Fußfehlstellungen bei Kindern
© Pascal Müller / Unsplash

Zusammenfassung

  • Fußfehlstellungen bei Kindern: Wichtige Informationen für Eltern
  • Definition und Ursachen im Überblick
  • Typische Fußfehlstellungen und Arten erkennen und richtig behandeln
  • Tipps für die Prävention von Fußfehlstellungen bei Kindern

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Fußfehlstellung?

Eine Fußfehlstellung bei Kindern ist ein medizinischer Zustand, bei dem die Position der Füße von der normalen Ausrichtung abweicht. Dies kann sich in verschiedenen Formen zeigen, wie beispielsweise Klumpfüßen, Knick-Senk-Füße oder Sichelfüßen. Eine Fußfehlstellung entsteht, wenn der Fußbogen nicht korrekt geformt ist oder die Zehen eine abweichende Position einnehmen. Diese Abweichungen können manchmal sichtbar sein und Eltern besorgt machen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass Fußfehlstellungen bei Kindern nicht ungewöhnlich sind und in vielen Fällen gut behandelbar sind.

Fußfehlstellung bei Kleinkindern
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Ursachen von Fußfehlstellungen bei Kindern:

Fußfehlstellungen bei Kindern können verschiedene Ursachen haben. Hier sind einige häufige Faktoren, die zu solchen Fehlstellungen führen können:

  1. Genetische Veranlagung: Bestimmte genetische Erkrankungen oder Veränderungen können die Fußstruktur beeinträchtigen und Fehlstellungen verursachen.
  2. Muskelungleichgewichte: Ungleichgewichte in der Muskelkraft und -spannung der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur können zu Fußfehlstellungen führen. Schwache oder verkürzte Muskeln können die normale Ausrichtung des Fußes beeinträchtigen und zu einer Fehlstellung führen.
  3. Neurologische Erkrankungen: Bestimmte neurologische Erkrankungen wie zerebrale Lähmung oder Spina bifida können Fußfehlstellungen verursachen. Diese Erkrankungen beeinflussen das Nervensystem und können die Muskelfunktion und -kontrolle beeinträchtigen.
  4. Frühe Kindheitshaltung: Die Fußplatzierung und -belastung eines Kindes kann zu Fußfehlstellungen führen, zum Beispiel durch häufiges Gehen auf Zehenspitzen oder ungünstige Fußpositionierung im Kleinkindalter.
  5. Umweltfaktoren: Unpassendes Schuhwerk oder bestimmte Aktivitäten können Fußfehlstellungen beeinflussen. Zu enge oder ungeeignete Schuhe können die normale Fußentwicklung beeinträchtigen und zu Fehlstellungen führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Ursachen von Fußfehlstellungen bei jedem Kind individuell sein können. Eine genaue Diagnose durch einen Kinderorthopäden oder Facharzt ist entscheidend, um die spezifischen Ursachen für die Fußfehlstellung eines Kindes zu identifizieren und eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Die gängigsten Fußfehlstellungen bei Kindern: Erkennen, Verstehen und Behandeln

Fußfehlstellungen bei Kindern sind keine Seltenheit und können verschiedene Formen annehmen. In Europa sind etwa 1 von 1000 Kindern von Fußfehlstellungen betroffen, wobei Jungen doppelt so häufig betroffen sind wie Mädchen (Hochschule Fulda et al., 2018). In diesem Abschnitt werden wir die häufigsten Arten von Fußfehlstellungen bei Kindern genauer betrachten. Sie erfahren, wie sich diese Fehlstellungen entwickeln, welche Symptome sie verursachen können und wie sie sich auf die Mobilität und das Wohlbefinden Ihres Kindes auswirken können. Durch ein besseres Verständnis der verschiedenen Fußfehlstellungen können Sie rechtzeitig handeln und geeignete Behandlungsansätze kennenlernen, um die Fußgesundheit Ihres Kindes zu unterstützen.

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Klumpfüße: Fußfehlstellung Kind

Anzeichen von Klumpfüßen bei Kinder: Worauf Eltern achten sollten

Klumpfüße bei Kindern können durch verschiedene Anzeichen erkannt werden. Eltern sollten aufmerksam sein und mögliche Symptome frühzeitig erkennen. Ein häufiges Anzeichen ist eine abnormale Fußstellung, bei der der Fuß nach innen gekrümmt oder verdreht erscheint. Weitere Hinweise auf Klumpfüße können sein, dass das Kind Probleme hat, Schuhe richtig anzuziehen oder dass die Schuhe ungleichmäßig abgenutzt sind. Es ist wichtig, auf diese Anzeichen zu achten und bei Verdacht einen Kinderorthopäden aufzusuchen. Ein frühzeitiger diagnostischer Eingriff ermöglicht eine genaue Diagnose und die Einleitung einer angemessenen Behandlung, um langfristige Auswirkungen zu minimieren und die Fußgesundheit des Kindes zu fördern.

Behandlungsoptionen für Klumpfüße bei Kindern: Therapieansätze im Überblick

Der kongenitale Klumpfuß ist eine häufige angeborene Fußdeformität bei Kindern. Die genaue Ursache ist noch unbekannt, aber wir vermuten, dass sowohl genetische Faktoren als auch andere Einflüsse eine Rolle spielen. Früher mussten große Operationen durchgeführt werden, um den Klumpfuß zu korrigieren. In den letzten 20 Jahren hat sich jedoch eine schonendere Methode namens Ponseti-Therapie durchgesetzt. Dabei werden spezielle Gipsverbände angelegt, eine kleine Operation an der Achillessehne durchgeführt und Schienen getragen. In den meisten Fällen sind größere Operationen heutzutage nur noch bei bestimmten Klumpfußarten notwendig (Springer Medizin, o. D.). Dank dieser Behandlungsmethode sind die Ergebnisse viel besser geworden und die Funktion des Fußes verbessert sich deutlich. Die Ponseti-Therapie kann über 90% der Klumpfüße erfolgreich korrigieren (Kraus, 2018). Die Wahl der geeigneten Therapie hängt von der individuellen Situation des Kindes ab und sollte in enger Absprache mit einem Kinderorthopäden getroffen werden.

Der Knick-Senk-Fuß: Fußfehlstellung Kind

Anzeichen von Knick-Senk-Füßen bei Kindern: Worauf Eltern achten sollten

Der Knick-Senk-Fuß ist eine Fußfehlstellung bei Kindern, gekennzeichnet durch ein nach innen abfallendes Fußgewölbe und eine Abflachung des Mittelfußes. Typische Symptome sind Fuß- und Beinschmerzen sowie ein unsicherer Gang. Wenn Sie bemerken, dass die Schuhe Ihres Kindes ungleichmäßig abgenutzt sind, insbesondere an der Innenseite des Schuhsohlenrandes, kann dies auf eine Fehlstellung hinweisen. Laut einer Studie von Hell et al. (2018) bleibt bei etwa 4% der 10-jährigen Kinder der Knick-Senk-Fuß bestehen oder verschlimmert sich sogar. Ab dem Alter von 10 Jahren besteht die Gefahr, dass sich der Fuß weiter versteift und keine natürliche Anpassung mehr möglich ist. Frühzeitige Erkennung und Diagnose des Knick-Senk-Fußes sind daher wichtig, um eine geeignete Behandlung einzuleiten und mögliche langfristige Probleme zu verhindern (Hell et al., 2018).

Der Knick Senk Fuß
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Behandlungsoptionen für Knick-Senk-Füßen bei Kindern: Therapieansätze im Überblick

Die Behandlungsmöglichkeiten für Knick-Senk-Füße bei Kindern richten sich in erster Linie danach, ob es sich um eine normale Variation handelt, die keine weiteren Symptome verursacht, oder um eine pathologische Fehlstellung, die Beschwerden oder funktionelle Einschränkungen verursacht. Wenn es sich um eine normale Variation handelt und keine Beschwerden oder funktionellen Einschränkungen auftreten, ist in der Regel keine Behandlung erforderlich. Bei einigen Fällen, bei denen der Knick-Senk-Fuß Symptome verursacht oder die Fußgewölbebildung unzureichend ist, können konservative Maßnahmen wie Einlagenversorgung und physiotherapeutische Übungen empfohlen werden. Falls diese Behandlung nicht erfolgreich ist oder die Fehlstellung fortschreitet, kann eine operative Intervention in Betracht gezogen werden.

Eine genaue Diagnose und individuelle Behandlungsplanung durch einen Kinderorthopäden sind entscheidend, um die beste Therapieoption für Ihr Kind zu bestimmen.

 

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Der Sichelfuß: Fußfehlstellung Kind

Anzeichen von Sichelfuß bei Kinder: Worauf Eltern achten sollten

Bei einem Sichelfuß im Kindesalter befindet sich der Mittel- und / oder der Vorfuß in einer nach innen gedrehten Stellung. Oft ist auch die große Zehe nach innen gekrümmt. Leichte Fälle verursachen meist keine Beschwerden. Bei stärkerer Abweichung, insbesondere des ersten Zehenstrahls, können Druckstellen in den Schuhen auftreten. Wenn der Fuß gut korrigiert werden kann und der innere Fußrand gerade wird, liegt keine strukturelle Fehlstellung vor. Wenn zusätzlich der Rückfuß nach außen gekippt ist, hat der Fuß eine charakteristische Z-Form (Serpentinenfuß. Beobachten Sie daher die Fußentwicklung Ihres Kindes aufmerksam und suchen Sie bei Verdacht auf einen Sichelfuß einen Kinderorthopäden auf, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine angemessene Behandlung einzuleiten (Springer Medizin, o.D.).

Behandlungsoptionen für Sichelfüße bei Kindern: Therapieansätze im Überblick

Wenn keine strukturellen Veränderungen am Fuß vorliegen, kann eine krankengymnastische Behandlung, zunächst durch einen Physiotherapeuten und später von den Eltern durchgeführt, sinnvoll sein, um den Fuß während des Wachstums flexibel zu halten. Bei einer verkürzten inneren Fußkante kann der Einsatz spezieller Orthesen unterstützend wirken, die nachts von den Kindern getragen werden können. Eine etablierte Therapieoption, die in den letzten 20 Jahren an Bedeutung gewonnen hat, ist die Therapie nach Zukunft-Huber. Dabei wird nach neurophysiologischen Gesichtspunkten mit krankengymnastischen Maßnahmen vorgegangen. In seltenen Fällen kann auch vorübergehend eine Redressionsbehandlung mit Gips erfolgen. Im Gegensatz zum Sichelfuß reichen konservative Maßnahmen beim Serpentinenfuß in der Regel nicht aus. Daher wird hier ein frühes operatives Eingreifen empfohlen, um langfristige Probleme zu verhindern (Springer Medizin, o.D.). Die Wahl der Behandlungsmethode hängt von der Schwere der Sichelfüße und den individuellen Bedürfnissen des Kindes ab. Eine frühzeitige Intervention und die Zusammenarbeit mit einem Kinderorthopäden sind entscheidend, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und die Fußgesundheit des Kindes zu fördern.

Der Spitzfuß: Fußfehlstellung Kind

Anzeichen von Spitzfuß bei Kindern: Worauf Eltern achten sollten

Der Spitzfuß ist eine Fußdeformität, die bei Kindern auftreten kann und eine frühzeitige Erkennung sowie angemessene Behandlung erfordert. Eltern sollten auf Symptome wie eine unnatürliche Zehenposition, Schwierigkeiten beim Gehen oder das Unvermögen, den Fuß flach auf den Boden zu bringen, achten. Wenn diese Symptome bei ihrem Kind auftreten, sollten Eltern einen Kinderorthopäden aufsuchen, der eine genaue Diagnose stellt und geeignete Behandlungsmöglichkeiten empfiehlt. Durch eine frühzeitige Intervention kann die Fußstellung korrigiert und eine normale Gehfunktion wiederhergestellt werden.

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Herstellung in der PhysioTEC Werkstatt

Behandlungsoptionen für Spitzfüße bei Kindern: Therapieansätze im Überblick

Die Ferse befindet sich in einer erhöhten Position, was bedeutet, dass sie beim Stehen entweder gerade oder überhaupt nicht belastet werden kann. Dadurch werden die Knie nach hinten gedrückt (Rekurvation). Die verkürzte Wadenmuskulatur kann verschiedene Ursachen haben. Ein echter Spitzfuß kann leider nur durch operative Verfahren effektiv behandelt werden. Die Wadenmuskulatur ist sehr stark, da sie beim Gehen dafür sorgt, dass wir unseren gesamten Körper nach vorne abstoßen können. Physiotherapie oder Orthesen können versuchen, das Fortschreiten der Deformation zu verhindern, jedoch nicht wesentlich verbessern. Heutzutage gibt es sehr differenzierte Verfahren, um die Achillessehne zu verlängern. Nach einer Operation sind zunächst Tag und Nacht-Orthesen erforderlich, um das Ergebnis zu erhalten, die Wadenmuskulatur weiter zu dehnen und ein annähernd normales Gangbild wiederherzustellen. Im weiteren Verlauf kann dann häufig auf spezielle Schuhe oder Einlagen umgestiegen werden, abhängig von der Ursache der Spitzfüße (Diedrich, 2021).

Der Hackenfuß: Fußfehlstellung Kind

Anzeichen von Hackenfüßen bei Kindern: Worauf Eltern achten sollten

Der Hackenfuß ist eine häufige Fehlstellung, bei der der Fuß stark nach oben gebogen ist. Dadurch liegt der Fußrücken oft am Unterschenkel an. Manchmal ist auch der Vorfuß leicht nach außen gedreht und die Ferse zeigt eine Abweichung nach außen. Im Vergleich zu einer anderen ähnlichen Fehlstellung, bei der die untere Tibia betroffen ist, ist der Hackenfuß durch eine normale Fußform gekennzeichnet (Radler, 2020). Weitere Symptome können sein: Schwierigkeiten beim Gehen, ein ungleichmäßiges Gangbild oder ein hörbares Klappern der Fersen beim Laufen. Wenn Eltern solche Anzeichen bei ihrem Kind bemerken, ist es ratsam, einen Kinderorthopäden zu konsultieren. Der Arzt kann eine genaue Diagnose stellen und geeignete Behandlungsoptionen besprechen, um die Fußdeformität zu korrigieren.

Behandlungsoptionen für Hackenfüße bei Kindern: Therapieansätze im Überblick

Die Therapie des Hackenfußes nach der Geburt besteht in der Regel aus einfachen Maßnahmen wie Dehnung und Massage, die von den Eltern durchgeführt werden können. In einigen Fällen kann eine schnellere Korrektur durch den Einsatz von Gipsverbänden erreicht werden, aber in den meisten Fällen ist keine spezielle Behandlung erforderlich. Der Einsatz von Schienen ist normalerweise nicht notwendig. Diese Maßnahmen ermöglichen es in den meisten Fällen, den Hackenfuß erfolgreich zu korrigieren und operative Eingriffe zu vermeiden (Radler, 2020).

Prävention von Fußfehlstellungen bei Kindern: Tipps für gesunde Füße

Eine gesunde Entwicklung der Füße ist entscheidend, um Fußfehlstellungen bei Kindern vorzubeugen. Hier sind einige wichtige Tipps, die Ihnen dabei helfen können:

1. Wählen Sie gut sitzende Schuhe: Achten Sie darauf, dass die Schuhe Ihres Kindes ausreichend Platz für die Zehen bieten und eine flexible Sohle haben. Vermeiden Sie enge oder zu steife Schuhe, da sie die natürliche Bewegung der Füße einschränken können.

2. Lassen Sie Ihr Kind barfuß laufen: Barfußlaufen auf verschiedenen Untergründen wie Gras, Sand oder Holz kann die Fußmuskulatur stärken und die sensorische Wahrnehmung verbessern. Es ist wichtig, dass Ihr Kind regelmäßig die Möglichkeit hat, barfuß zu laufen, um die natürliche Entwicklung der Fußmuskulatur zu unterstützen.

3. Vielfältige Aktivitäten fördern: Ermutigen Sie Ihr Kind zu einer breiten Palette von Aktivitäten wie Gehen, Laufen, Springen, Klettern und Tanzen. Diese Bewegungen tragen zur Stärkung der Fußmuskulatur und zur Entwicklung eines gesunden Gangmusters bei.

4. Regelmäßige Fußübungen: Führen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind regelmäßig Fußübungen durch, um die Muskeln zu kräftigen und die Beweglichkeit der Füße zu verbessern. Dazu gehören Übungen wie das Greifen von Gegenständen mit den Zehen, das Aufrollen der Fußsohle oder das Strecken der Zehen.

Indem Sie diese Tipps in den Alltag Ihres Kindes integrieren, können Sie dazu beitragen, dass die Fußgesundheit gefördert und das Risiko von Fußfehlstellungen minimiert wird. Denken Sie jedoch daran, dass bei bereits bestehenden Fußproblemen oder Verdacht auf eine Fußfehlstellung ein Besuch bei einem Kinderorthopäden ratsam ist, um eine genaue Diagnose und weitere Empfehlungen zu erhalten.

 
Fußfehlstellungen bei Kindern
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Individuelle Hilfe bei Fußfehlstellungen für Ihr Kind

Bei der Feststellung einer Fußfehlstellung bei Ihrem Kind ist eine rechtzeitige Reaktion entscheidend, um mögliche langfristige Auswirkungen zu minimieren. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, einen Kinderorthopäden aufzusuchen, der eine genaue Diagnose stellen und einen individuellen Behandlungsplan erstellen kann. Wenn für die Korrektur der Fußfehlstellung Einlagen oder Prothesen erforderlich sind, bieten wir Ihnen bei Physiotec maßgeschneiderte Lösungen an. In enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Kinderorthopäden entwickeln wir Einlagen und Prothesen, die speziell auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abgestimmt sind. Durch präzise Anpassung bieten wir optimale Unterstützung und maximieren die Wirksamkeit der Behandlung.

Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieser Hilfsmittel stets unter Aufsicht eines Kinderorthopäden erfolgen sollte, um den Fortschritt zu überwachen und anzupassen. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihnen weitere Informationen zu geben und Sie persönlich zu beraten. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass Ihr Kind die bestmögliche Unterstützung erhält, um Fußfehlstellungen erfolgreich zu bewältigen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

PhysioTEC ist spezialisiert auf orthopädie- und rehabilitationstechnische Hilfsmittel für Kinder. Seit 1993 fertigt unser Handwerksbetrieb maßgefertigte Orthesen und trägt so zu mehr Lebensqualität der kleinen Patienten bei. Erfahren Sie jetzt, wie wir von PhysioTEC Ihr Kind bei der Behandlung von Spina bifida unterstützen können.

Häufig gestellte Fragen & Antworten

Wenn Sie bei Ihrem Kind Anzeichen einer Fußfehlstellung bemerken, wie eine ungewöhnliche Fußposition oder Gangart, ist es ratsam, einen Kinderorthopäden aufzusuchen. Der Facharzt kann eine genaue Diagnose stellen und feststellen, ob eine Fußfehlstellung vorliegt. Eine frühzeitige Untersuchung und Behandlung sind wichtig, um mögliche Langzeitfolgen zu minimieren.
Eine Fußfehlstellung kann verschiedene Symptome aufweisen, wie ungleiche Abnutzung der Schuhe, Probleme beim Gehen oder Stehen, auffällige Fußpositionen oder Schmerzen im Fuß- und Beinbereich. Auch eine asymmetrische Gangart oder ein ungewöhnliches Abrollverhalten können Hinweise auf eine Fußfehlstellung sein. Wenn Sie solche Anzeichen bei Ihrem Kind bemerken, sollten Sie einen Kinderorthopäden konsultieren, um eine genaue Diagnose zu erhalten.
Fußfehlstellungen bei Kindern werden in der Regel von Kinderorthopäden behandelt. Diese spezialisierten Ärzte haben umfassende Kenntnisse über die Entwicklung des kindlichen Fußes und können eine genaue Diagnose stellen sowie einen individuellen Behandlungsplan erstellen. In einigen Fällen kann auch die Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Orthopädietechnikern erforderlich sein, um eine umfassende Betreuung und Versorgung zu gewährleisten.
Fußfehlstellungen können auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein. Manche Fehlstellungen können angeboren sein, während andere im Laufe der Zeit erworben werden. Zu den häufigen Ursachen zählen genetische Faktoren, Muskelungleichgewichte, neurologische Erkrankungen, Verletzungen oder falsches Schuhwerk. Eine genaue Diagnose durch einen Kinderorthopäden kann helfen, die spezifische Ursache der Fehlstellung zu identifizieren und eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

Fußfehlstellungen bei Kindern können nicht immer vollständig verhindert werden, da sie durch verschiedene Faktoren verursacht werden können, einschließlich genetischer Veranlagung oder angeborener Bedingungen. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die Eltern ergreifen können, um das Risiko von Fußfehlstellungen zu reduzieren:
1. Regelmäßige Fußpflege: Sorgen Sie für eine gute Fußhygiene, indem Sie die Füße Ihres Kindes regelmäßig waschen, trocken halten und gegebenenfalls mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme pflegen. Das regelmäßige Schneiden der Zehennägel hilft, eingewachsene Nägel zu vermeiden.
2. Barfußlaufen: Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, barfuß zu laufen, besonders auf natürlichen Oberflächen wie Gras oder Sand. Das Barfußlaufen stärkt die Muskulatur der Füße und fördert eine gesunde Entwicklung.
3. Geeignetes Schuhwerk: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind Schuhe trägt, die richtig passen und ausreichend Unterstützung bieten. Vermeiden Sie zu enge oder zu große Schuhe, die zu Druckstellen oder Beeinträchtigungen der Fußentwicklung führen können. Wählen Sie Schuhe mit flexibler Sohle und guter Dämpfung.
4. Aktive Lebensweise: Fördern Sie eine aktive Lebensweise für Ihr Kind, die regelmäßige Bewegung und verschiedene Aktivitäten umfasst. Dies stärkt die Muskulatur und fördert eine gesunde Entwicklung der Füße.

(Alle abgerufen am 28.12.2022)

Diedrich, V. (2021). Auf kleinen Füßen – Ein Überblick über die mögliche Hilfsmittelversorgung bei häufigen kindlichen Fuß-Fehlstellungen. [PDF]. LUBINUS-STIFTUNG | LUBINUS CLINICUM. https://www.lubinus-stiftung.de/files/lubinus/content-stiftung/05-presse/presseartikel/bilder/2021/Lubinus_2_v3.pdf

 

Hell, A. K., Döderlein, L., Eberhardt, O., Hösl, M., Von Kalle, T., Mecher, F., Simon, A., Stinus, H., Wilken, B. & Wirth, T. (2018). S2-Leitlinie: der kindliche Knick-Senk-Fuß. Zeitschrift Fur Orthopadie Und Unfallchirurgie, 156(03), 306–315. https://doi.org/10.1055/s-0044-101066

Kraus, T. Ein Klumpfuß bis zur Pubertät. Paediatr. Paedolog. 55, 81–85 (2020). https://doi.org/10.1007/s00608-020-00748-7

Radler, P. D. C. (2020, Februar 20). Fehlbildungen des Säuglingsfußes. Universimed. https://www.universimed.com/ch/article/orthopaedie-traumatologie/fehlbildungen-des-saeuglingsfusses-2098258

Hochschule Fulda, Ries, J. & Wilmes, M. (2018). Angeborene Fußfehlstellungen bei Kindern: Der Fuss. Medizin & Fußpflege, 3/4. https://www.hs-fulda.de/fileadmin/user_upload/Hochschulsport/Dokumente/Fuss_2018_Angeborene_Fussfehlstellungen_bei_Kindern_Printversion.pdf

Springer Medizin. (o.D.). Fußerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Springer Medizin. Abgerufen am 22. Mai 2023, von https://www.springermedizin.de/emedpedia/paediatrie/fusserkrankungen-bei-kindern-und-jugendlichen?epediaDoi=10.1007%2F978-3-642-54671-6_302

Springer Medizin. (o. D.). Kongenitaler Klumpfuß. Abgerufen am 23. Mai 2023, von https://www.springermedizin.de/emedpedia/orthopaedie-und-unfallchirurgie/kongenitaler-klumpfuss?epediaDoi=10.1007%2F978-3-642-54673-0_141&q=klump#

 

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